Der Heiland ist erstanden Choralvorspiel by Franz Schmidt Organ - Sheet Music

By Franz Schmidt

Der Ursprung des Chorals 'Der Heiland ist erstanden' ist eine Gregorianische Sequenz aus dem 11. Jahrhundert. Die Melodie machte im Laufe des Mittelalters viele Wandlungen durch und erschien im 16. Jahrhundert als Lutherischer Choral 'Christ ist erstanden' immer noch in der dorischen Tonart. In dieser Form wurde er von Praetorius, Isaak und J. S. Bach bearbeitet. Die heutige katholische Fassung ist trotz grosser Schonheit der Melodie im Hinblick auf das Original eigentlich eine weitgehende Verballhornung. Das Choralvorspiel greift auf das gregorianische Original zuruck, wandelt dasselbe ungefahr im Sinne der historischen Entwicklung ab und geht schliesslich noch uber die heutige Fassung weit hinaus, indem es zum Schluss zu einer Auferstehungshymne in Dur mit dem osterlichen Allelujah ausgestaltet wird. (Franz Schmidt)Zwei Orgelstucke aus dem spaten Schaffen von Franz Schmidt liegen nunmehr in einem gut redigierten Neudruck vor. Das weihnachtliche A-Dur-Praludium samt Fuge (mit der notigen Richtigstellung der falsch gedruckten Pedaltakte in der Erstveroffentlichung) ist ebenso im Jahr 1934 entstanden wie die Choralbearbeitung ,,Der Heiland ist erstanden. Diese Neuedition macht nun die bislang oft schwer zuganglich gewesenen Stucke wieder greifbar, und diese in einer vorzuglichen, von subjektiven Interpretenzutaten freien Ausgabe - ein verdienstliches Unterfangen. (Hans Haselbock, SINGENDE KIRCHE Jg. 57 - Heft 4/2010) // Das Choralvorspiel ,,Der Heiland ist erstanden bietet weit mehr, als der Titel suggerieren mag. Es handelt sich hierbei um eine an barocke Vorbilder angelehnte regelrechte Choralfantasie mit funf Variationen, denen eine Grave-Introduktion vorangestellt ist. Am Beginn Lautmalerisches r la Reger - duster vom Dunkel zum Licht sich emporschwingende Sechzehntel-Ketten zu majestatischen fff-Akkorden. Im weiteren Verlauf dominiert ein lineares Satzbild. (...) (Wolfgang Valerius, ORGAN - Journal fur die Orgel, 2/2011)

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Details

Instrument:
Organ Piano Organ Solo
Genres:
20th Century
Composers:
Franz Schmidt
Publishers:
Doblinger Music Publishers
ISBN:
9790012199311
Item types:
Physical
Artist:
Franz Schmidt
Usages:
School and Community
Number of Pages:
16
Shipping Weight:
0.34 pounds

Organ

SKU: DB.02-00474

Choralvorspiel. Composed by Franz Schmidt. Edited by Rudolf Scholz. Keyboard music. 16 pages pages. Doblinger Music Publishers #02-00474. Published by Doblinger Music Publishers (DB.02-00474).

ISBN 9790012199311.

Der Ursprung des Chorals 'Der Heiland ist erstanden' ist eine Gregorianische Sequenz aus dem 11. Jahrhundert. Die Melodie machte im Laufe des Mittelalters viele Wandlungen durch und erschien im 16. Jahrhundert als Lutherischer Choral 'Christ ist erstanden' immer noch in der dorischen Tonart. In dieser Form wurde er von Praetorius, Isaak und J. S. Bach bearbeitet. Die heutige katholische Fassung ist trotz grosser Schonheit der Melodie im Hinblick auf das Original eigentlich eine weitgehende Verballhornung. Das Choralvorspiel greift auf das gregorianische Original zuruck, wandelt dasselbe ungefahr im Sinne der historischen Entwicklung ab und geht schliesslich noch uber die heutige Fassung weit hinaus, indem es zum Schluss zu einer Auferstehungshymne in Dur mit dem osterlichen Allelujah ausgestaltet wird. (Franz Schmidt)

Zwei Orgelstucke aus dem spaten Schaffen von Franz Schmidt liegen nunmehr in einem gut redigierten Neudruck vor. Das weihnachtliche A-Dur-Praludium samt Fuge (mit der notigen Richtigstellung der falsch gedruckten Pedaltakte in der Erstveroffentlichung) ist ebenso im Jahr 1934 entstanden wie die Choralbearbeitung ,,Der Heiland ist erstanden. Diese Neuedition macht nun die bislang oft schwer zuganglich gewesenen Stucke wieder greifbar, und diese in einer vorzuglichen, von subjektiven Interpretenzutaten freien Ausgabe - ein verdienstliches Unterfangen. (Hans Haselbock, SINGENDE KIRCHE Jg. 57 - Heft 4/2010) // Das Choralvorspiel ,,Der Heiland ist erstanden bietet weit mehr, als der Titel suggerieren mag. Es handelt sich hierbei um eine an barocke Vorbilder angelehnte regelrechte Choralfantasie mit funf Variationen, denen eine Grave-Introduktion vorangestellt ist. Am Beginn Lautmalerisches r la Reger - duster vom Dunkel zum Licht sich emporschwingende Sechzehntel-Ketten zu majestatischen fff-Akkorden. Im weiteren Verlauf dominiert ein lineares Satzbild. (...) (Wolfgang Valerius, ORGAN - Journal fur die Orgel, 2/2011).